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    Einseitiges Duell: Görlitz lässt uns keine Chance

    In einem einseitigem Spiel setzte sich Koweg Görlitz am Ende souverän und auch in der Höhe verdient mit 31 : 21 gegen SG LVB Leipzig durch. Aus unserer Sicht war es ein Nachmittag zum Vergessen - geprägt von vielen Individuellen Fehlern, schwacher Wurfausbeute und einem insgesamt grottenschlechtem Auftritt.

    „Weichen gut gestellt, Ziel aber verpasst“

    Mit viel Dampf starteten die Straßenbahner am Samstagabend in Freiberg in den dritten Spieltag. Trotz ungewohnter Besetzung – gleich mehrere Stammkräfte fehlten, sodass das Team so in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte – waren die Straßenbahner von Beginn an hellwach. Vor allem die Abwehr arbeitete in den ersten Minuten wie ein gut eingespieltes Schienennetz: kompakt, aggressiv und immer wieder mit schnellen Händen im Passweg. Dazu kam eine konsequente Chancenverwertung im Angriff, sodass die Leipziger früh in Führung gehen konnten und diese bis hin zu einem 5-Tore Vorsprung auch souverän ausbauten.

    Mit Kampf und (viel) Krampf zum knappen Auswärtssieg in Görlitz

    Spielerisch überzeugend war das nicht, was unsere neue C1-Jugend in ihrem zweiten Auswärtsspiel bei Koweg Görlitz auf die Platte brachte. Sicherlich könnte die lange Anfahrt ein Grund sein, warum unser Team in diesem Spiel nicht ihren besten Tag hatten. Der Hauptgrund lag aber vielmehr darin, dass unsere C1 anscheinend im Glauben war, dass Ihnen der Sieg einfach vor die Füße gelegt wird. Da hatten sie aber nicht die Rechnung mit den starken Görlitzer Jungs gemacht,

    Überraschend deutlicher Erfolg gegen junge Erzgebirgler

    Ohne große Erwartungen traten wir am Sonntag den Weg zur Halle mit dem wohl schönsten Ausblick der Sachsenliga an. Denn nach einer schlechten Trainingswoche und einem urlaubs- und krankheitsbedingt ausgedünntem Kader hatte kaum jemand Hoffnungen auf zwei Punkte gegen die Absteiger aus der Mitteldeutschen Liga.

    A-Jugend beweist Nervenstärke

    Die A-Jugend der SG LVB trat am Sonntag beim Radebeuler HV an – und erlebte ein Spiel voller Dramatik, Wendungen und Emotionen. Von Beginn an hatten die Leipziger allerdings Probleme, ins Spiel zu finden. Die Gastgeber starteten wacher und setzten sich früh auf 10:4 ab. Doch die LVB-Jungs ließen die Köpfe nicht hängen. Mit viel Einsatz und einer verbesserten Abwehrarbeit kämpften sie sich zurück und glichen zur Halbzeit zum 13:13 aus.

    Diese Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.