SG Leipzig II - TV 1861 Erlangen-Bruck
So, 16.12.18, 15:00 Uhr
Kleine Arena Leipzig,Am Sportforum 1,04105 Leipzig



SG Leipzig II - HSG Hanau 30:36

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2.Männer: HC Glauchau/Meerane - SG Leipzig III 36:30 (20:15)
Zweite in Glauchau mit ernüchternden Vorstellung
2te 2te

01.10.18 von SG LVB. Beim zweiten Auswärtsspiel der Saison musste die Mannschaft der SG LVB II gegen den MHV-Absteiger eine empfindliche und verdiente 6-Tore-Niederlage hinnehmen. Mit der an diesem Tag gezeigten Leistung konnte man die favorisierte Heimsieben nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen.

Die Vorzeichen an diesem sonnigen Samstagnachmittag für das Spiel beim verlustpunktfreien HC Glauchau/Meerane waren schwer zu deuten. Zum einen wusste man, dass es auswärts gegen eine erfahrene und eingespielte Truppe mit Ambitionen auf die vorderen Ränge der Tabelle ging. Anderseits konnten die Straßenbahner auf solide Auftritte zu Hause gegen Zwönitz und auswärts in Görlitz blicken, so dass man sich nicht hoffnungslos auf die Reise zur erneuten Standortbestimmung in den Zwickauer Speckgürtel machte.

Plan der Knappe-Mannen war es, trotz des dezimierten Kaders mit lediglich acht Feldspielern, das Spiel möglichst lange offen zu halten, um den Gegner durch permanente Stresssituationen ins Grübeln zu bringen und somit am Ende vielleicht die Chance beim Schopfe packen zu können. Aber wie es mit Plänen oftmals so ist, sie erschöpfen sich in der Theorie…

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, so dass man bei 5:6 in der elften Spielminute durch den gut aufgelegten und neunfachen Torschützen Marvin Peschmann den Anschluss herstellen konnte. Doch bereits in dieser Phase merkte man der Defensive der Straßenbahner an, dass die Zugriffsversuche auf die gegnerischen Akteure zu verhalten und zögerlich erfolgten, diese dadurch immer wieder in der Nahwurfzone unbehinderte Wurfchance kreierten und zum Großteil auch durch Torerfolge veredelten.

Hinzu kam, dass auch im Angriff zu viele Ballverluste durch technische Regelfehler, abgefangene Pässe und unplatzierte Würfe den Gastgeber zu einfachen Gegenstoßtoren einlud. Hier war es insbesondere Jacob Fritsch, der einen gebrauchten Tag erwischte und mit desolater Wurfquote der größte Hemmschuh im Offensivspiel dafür war, sich erfolgreich gegen das Absetzen Glauchau/Meeranes auf 19:12 (28. Spielminute) zu stemmen. Dabei wog besonders schwer, dass sein Quasi-Ausfall als einziger Linkshänder durch limitierte Wechselmöglichkeiten kaum zu kompensieren war. Im Spiel der Leipziger war in der Vorwärtsbewegung freilich nicht alles schlecht. Immer wieder konnten Lukas Kürth und der bereits angesprochene Marvin Peschmann Lücken beim Gegner ausmachen, so dass man mit einem schmeichelhaften 20:15 in die Halbzeit ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnten die LVB-Männer zunächst nicht entscheidend verkürzen, ehe man sich ab der 40. Spielminute durch zwei, drei Paraden und eigene Torerfolge auf Schlagdistanz herankämpfte. (26:23) Ein Konter in der 44. Spielminute und die Chance auf zwei Tore zu verkürzen wurde leider nicht genutzt, so dass damit die wohl einzige Situation den Gegner in diesem Spiel in Verlegenheit zu bringen verstrichen war. Danach ging alles sehr schnell und nahm den für diesen Tag gewohnten Gang, Glauchau machte mit den Leipzigern kurzen Prozess und erhöhte innerhalb weniger Minuten auf 33:23. (51. Spielminute) Die letzten zehn Minuten wurde beim Gastgeber dazu genutzt munter durchzuwechseln und ermöglichten noch etwas Ergebniskosmetik seitens der Gäste zum Endstand von 36:30.

In seiner pragmatisch-knorrigen Art fasste Trainer Gabor Knappe das Gesehene folgendermaßen zusammen: „Gratulation an Glauchau/Meerane, sie waren heute in allen Belangen überlegen. Natürlich hätte ich mir einen anderen Spielverlauf gewünscht! Wenn man aber auswärts bei einem körperlich präsenten und galligen Gegner nur halbgar hinten und zum Teil auch im Angriff agiert, dann spiegelt sich das sehr schnell im Ergebnis wider. Diese Niederlage und deren Zustandekommen werden wir die nächsten Tage in Ruhe aufarbeiten und dann für die kommenden Aufgaben sicher entsprechende Lehren ziehen. Der Auftritt meiner Mannschaft war keineswegs blutleer, die Baustellen wurden aber klar aufgezeigt, so dass erstmal alle auf den Boden der Tatsachen angekommen sind.“

 

Das nächste Heimspiel der SG LVB II findet am Sonntag, den 28.10. um 12Uhr in der kleinen Arena gegen den Mitaufsteiger vom HSV Dresden statt, die mit 6:4 auf Platz 6 der Tabelle nun vor der SG LVB II rangieren.

 

Statistik zum Spiel:

https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=MeetingReportHBFOP&meeting=6246669&etag=1b44abfe-0d22-4b7b-bbce-560a2f66f1a3

Bericht des Gegners:

http://www.hc-gcm.de/mannschaften/1-maenner/berichte/einzelbericht/-////alle-hc-spieler-treffen/

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