SG LVB Leipzig - offen
So, 01.07.18, 00:00 Uhr
Sporthalle



HC Burgenland - SG LVB Leipzig 31:25

TICKETS

Erwachsene: 6€
Ermäßigt: 3€
HAUPTSPONSOREN

Iftec
Lsi
Sparkasse
Reif
Lvb
news - einzelansicht
1.Männer: HC Burgenland - SG LVB 31:25 (19:12)
SG LVB verabschiedet sich mit Niederlage
Bild: Steve Löser Bild: Steve Löser

06.05.18 von SG LVB. Aufgrund einer vor allem in der ersten Hälfte schwachen Leistung, zog die SG LVB Leipzig im letzten Saisonspiel beim HC Burgenland mit 25:31 (12:19) verdient den Kürzeren.

Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass sie ihr letztes Heimspiel unbedingt für sich entscheiden und ihrer scheidenden Trainerin Ines Seidler einen positiven Abschied bescheren wollten. Von Beginn an nahm der HCB das Heft in die Hand und lag mit Ausnahme des 1:1 immer in Führung. Mit ihrem temporeichen Spiel und Wurfkraft aus dem Rückraum kamen sie gegen die nachlässige Leipziger Defensive nahezu immer zum Erfolg.

Zwar konnten die Gäste bis Minute 17 den Anschluss noch halten (9:8). Danach zogen die Hausherren jedoch Schritt für Schritt davon und so deutete sich schon beim 16:9 (23.) ein Debakel für den Drittligaaufsteiger an. Bis zur Pause schafften es die an diesem Tag schwachen Leipziger nicht den Rückstand zu verkürzen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung gefunden. Wir haben uns nicht an die Vorgaben gehalten. Das war sehr enttäuschend. Zudem haben wir im Angriff oft zu schnell den Abschluss gesucht.“, so Trainer Enrico Henoch sichtlich unzufrieden. Leipziger Ballverluste und Fehlwürfe nutzten die Naumburger gnadenlos durch Gegenstöße aus und lagen in der Folge verdient mit 19:12 zur Pause vorn.

Nach dem Seitenwechsel sahen die lautstarken Zuschauer dann die stärkste Phase der Gästemannschaft. Einige Ballgewinne münzten sie jetzt ihrerseits in eigene Tore um und waren beim 19:22 wieder auf Tuchfühlung mit den Hausherren. Näher heran kam das Team von Henoch allerdings nicht. Begünstigt durch technische Fehler auf Leipziger Seite, aber auch die ein oder andere unglückliche Entscheidung der Unparteiischen, rissen die Burgenländer das Spiel wieder an sich und bauten die Führung über 25:19 bis auf 29:20 aus. So war die Entscheidung bereits mehr als zehn Minuten vor Ende gefallen und die LVBler bemühten sich in der Schlussphase noch ein wenig um Ergebniskosmetik.

„Positiv ist, dass wir nach der Pause nochmal versucht haben, uns heran zu kämpfen. Letztendlich hat Burgenland an diesem Tag aber verdient gewonnen, da sie es einfach mehr wollten. Bei uns hingegen hat die letzte Spannung leider gefehlt.“, zieht Henoch sein Fazit.

So verabschiedet sich der Meister mit einer Leistung in Richtung dritte Liga, die nicht dem Leistungsvermögen entspricht, das die Mannschaft über Großteile der Saison ausgezeichnet hat. Nach der verdienten mehrwöchigen Pause, die jetzt ansteht, stehen den Leipzigern dann neue Aufgaben in der nächsthöheren Etage, die da dritte Liga heißt, bevor. ds



Zurück

© Copyright: SG LVB e.V. - Abteilung Handball | Impressum