HSG Rottluff/Lok Chemnitz - SG LVB Leipzig
Sa, 29.02.20, 15:30 Uhr
Sachsenhalle Chemnitz



SG LVB Leipzig - ZHC Grubenlampe 29:35 (16:17)

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1.Männer: SG LVB - ZHC Grubenlampe 29:35 (16:17)
LVB-Handballer lassen sich in der zweiten Halbzeit den Schneid abkaufen
1ste 1ste

05.02.20 von SG LVB. Am Sonntag gastierten die favorisierten Handballer vom ZHC Grubenlampe Zwickau in der kleinen Arena beim Tabellenachten.

Nachdem das Pokalspiel von den Zwickauern vor kurzem noch abgesagt wurde, fanden die MDOL-Absteiger der letzten Saison diesmal den Weg in die Messestadt. Die Leipziger, die 2020 bis dato ungeschlagen waren, wollten an die ordentlichen Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und erhofften sich zumindest, das Spiel lange offen halten zu können.

Die Partie begann für die Heimsieben denkbar schlecht und man rannte konstant über die Stationen 0:3, 1:4, 3:6 und 6:9 einem 3-Tore Rückstand hinterher. Dabei ließ man in der Abwehr die nötige Aggressivität missen und konnte das gefällige Angriffsspiel der Zwickauer nur selten entscheidend stören. Trotz der Abwehrumstellung der Straßenbahner wurden weiterhin viele klare Torchancen zugelassen, sodass viel Kraft und Engagement aufgewandt werden musste, um nicht vorzeitig entscheidend ins Hintertreffen zu geraten.

Dies gelang den Hausherren, unter der Spielführung des gut aufgelegten Philipp Kley, zunehmend besser, wodurch sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte und der Rückstand weitgehend egalisiert werden konnte. Dieser muntere Schlagabtausch der Offensivreihen mündete in einem 16:17 Halbzeitstand.

Die Leipziger hielten auch zu Beginn der zweiten Hälfte gegen die physisch stark aufgestellten Gegner mit und konnten immer wieder Nadelstiche setzen. Man merkte den Zwickauern nun zunehmend an, dass sie nach dem kürzlich erfolgten Trainerwechsel nicht die Souveränität einer Spitzenmannschaft ausstrahlten.

 Als die Straßenbahner beim Stand von 23:24 (43. Minute) allerdings zwei sogenannte 100%-ige nicht nutzen konnten, schlug die Stunde der Zwickauer Routiniers. Diese konnten jeweils im direkten Gegenzug treffen und bauten in den folgenden 5 Minuten ihren Vorsprung auf vorentscheidende 7 Tore aus. (24:31; 52. Minute) Ehe man sich im Leipziger Lager umsehen konnte, war der sprichwörtliche Drops auch schon gelutscht.

Am Ende war dieser Durchhänger wohl maßgeblich für den deutlichen Endstand von 29:35 und verhinderte eine spannendere Schlussphase, die der durchaus couragierte Auftritt LVBer verdient gehabt hätte. Nun gilt es die kommenden Wochen wieder etwas durchzuschnaufen, um dann im Pokal gegen Riesa/Oschatz das Halbfinale ins Visier zu nehmen.

Link zur Statistik:

https://hvn-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6434506&etag=5459bdb7-82bc-4c31-8614-3e4ee334257b



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